Monat: Oktober 2019

5. Internationaler Theobald-Böhm-Wettbewerb für Flöte und Altflöte 2022

Theobald Böhm (1794-1881), Hanfstaengel, Photographie ca. 1852

Der 5. Internationale Theobald-Böhm-Wettbewerb für Flöte und Altflöte wird vom Montag, dem 10. Oktober bis Donnerstag, dem 13. Oktober 2022 in München stattfinden.

1. Preis 5000,– EUR

2. Preis 3000,– EUR

3. Preis 2000,– EUR

(bei zwei ersten Siegern erhalten beide je 4000,– EUR, bei zwei zweiten Siegern erhalten beide je 2500,– EUR)

Sonderpreis für den besten Teilnehmer: Teilnahme an einem der nächsten Wettbewerbe als Juror

Sonderpreis für den Teilnehmer, der am besten auf einer Altflöte in G spielt

Sonderpreise für die zwei besten Teilnehmer unter 20 Jahren

Ort: München, Hochschule für Musik und Theater München (Arcisstraße 12, U-Bahn-Station Königsplatz)

Veranstalter: Theobald-Böhm-Stiftung und Hochschule für Musik und Theater München (www.theobald-boehm-archiv-und-wettbeweb.de)

Jury: Ulrich Meyer (Vorsitz), Martin Belič, Silvia Careddu, Carlo Jans; Sarah Louvion,  Denis Lupachev, Luc Mangholz

Pianistinnen: Nino Gurevich, Madoka Ueno

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Alter bis 32 Jahre
  • Anmeldung bis 1. 9. 2022,
    Theobald-Böhm-Stiftung
    Ludwig Böhm
    Asamstraße 6
    82166 Gräfelfing
    Tel. +49 (0)89 87 53 67.
  • Erforderliche Unterlagen:
    Lebenslauf mit Adresse
    Telefon und E-Mail
    aktuelles Foto
    Kopie des Personalausweises
    Programm
  • Nachweis der Zahlung der Anmeldegebühr von 100 EUR (inkl. 25 EUR Festkonzertkarte, keine Rückerstattung).
  • Überweisung an Ludwig Böhm, IBAN: DE34 7025 0150 0130 6572 73, BIC: BYLADEM1KMS (keine Schecks)
  • keine Anmeldung durch E-Mail.
  • Anwesenheit ist erforderlich am 2. 10. 2022, 10 Uhr, im Hubertussaal, Schloss Nymphenburg, vor dem Festkonzert der Juroren

Preisträgerkonzert:
am 13. 10. 2022, Hochschule für Musik und Theater München, 18 Uhr (Arcisstraße 12, Kleiner Konzertsaal)

Die Werke von Theobald Böhm sind erhältlich bei:
Ludwig Böhm (ludwig.boehm@t-online.de, www.theobald-boehm-shop.de). Kein Vorspiel aus Fotokopien

Ziele:

  • Erinnerung an Theobald Böhm, Flötist, Komponist, Flötenbauer, Erfinder der Böhmflöte, München 1794–1881;
  • Verbreitung seiner Werke in der neuen Gesamtausgabe sowie Auszeichnung der besten Böhm-Interpreten;
  • Förderung der Altflöte in G (sein späteres Lieblingsinstrument) und der Flöte mit offener Gis-Klappe (= originales Böhmsystem)

1. Runde
Montag bis Dienstag, unbegrenzte Teilnehmerzahl, 3 Stücke aus 3 Gruppen, ca. 15 Minuten:
Theobald Böhm: 24 Études, Opus 37, Etüde Nr. 15 oder Nr. 22, Flöte solo
Schubert/Böhm: Ständchen Lied mit Klavierbegleitung aus dem Schwanengesang, bearbeitet von Theobald Böhm für Flöte und Klavier, Bearbeitung [25] oder
Schubert/Böhm: Ständchen. Lied mit Klavierbegleitung, bearbeitet von Theobald Böhm für Altflöte und Klavier, Bearbeitung [48]Georg Philipp Telemann: 12 Fantasien (nur eine), Flöte solo

2. Runde
Mittwoch, ca. 16 Teilnehmer, 3 Stücke aus 3 Gruppen, ca. 25 Minuten:
Theobald Böhm: Souvenir d’Altdorf, Opus 23, Flöte und Klavier
Paul Hindemith: Sonate (1. Satz), Flöte und Klavier oder
Bohuslav Martinů: Sonate (1. Satz), Flöte und Klavier oder
Sergei Prokofiev: Sonate (1. Satz), Flöte und Klavier
Eugène Bozza: Image, Flöte solo oder
Sigfrid Karg-Elert: Sonata appassionata, Opus 140, Flöte solo

3. Runde
Donnerstag, ca. 8 Teilnehmer, 2 Stücke aus 2 Gruppen, ca. 20 Minuten:
Theobald Böhm: Souvenir …, Opus 31, Flöte und Klavier oder
Theobald Böhm: Andante, Opus 33, Flöte und Klavier
Theobald Böhm: Andante et Polonaise, Opus 3, Flöte und Kl. oder
Theobald Böhm: Grande Polonaise, Opus 16[b], Flöte und Klavier

Partner:
Stiftung Otto Eckart (1. Preis), Yamaha Europe (2. Preis), Stiftung Dr. Castringius (3. Preis), S. Drelinger (Sonderpreis), T. Mancke, (Sonderpreis); L. Böhm, Theobald-Böhm-Stiftung, Deutsche Gesellschaft für Flöte e.V., J.-R. Lafin, P. Spohr, H. Uesawa; Buffet Crampon; Flute Center of New York, Kanichi Nagahara

 

Stand: 11.10.2019, Änderungen vorbehalten

4. Internationalen Theobald-Böhm-Wettbewerb für Flöte und Altflöte erflogreich beendet

Der 4. Internationale Theobald-Böhm-Wettbewerb für Flöte und Altflöte zum 225. Geburtstag fand von Montag dem 30. September bis Mittwoch dem 2. Oktober 2019 im Kleinen Konzertsaal der Hochschule für Musik und Theater München in der Arcisstraße 12 statt. Der Eintritt zum Wettbewerb und zum Preisträgerkonzert am Mittwoch dem 2. Oktober 2019 um 18 Uhr war frei.

Am Tag vor dem Wettbewerb, am Sonntag dem 29. September 2019, spielten die Juroren beim Festkonzert um 11 Uhr im Hubertussaal im Schloss Nymphenburg Werke von Theobald Böhm für Flöte mit Klavierbegleitung. Die Karten zum Preis von 25, 30, 35 und 40 EUR waren bei München Ticket und bei Ludwig Böhm (ludwig.boehm@t-online.de) erhältlich. Keines der Werke wurde bei den früheren Festkonzerten in den Jahren 1981, 1994, 2006, 20011 und 2016 gespielt. Nach dem Festkonzert trafen sich ca. 90 Nachkommen von Theobald Böhm und die Musiker in der Nymphenburger Schlosswirtschaft Schwaige zum Mittagessen.

Die Jurymitglieder waren Ulrich Meyer, der den Juryvorsitz innehattte (Professor der Hochschule für Musik und Theater München), Martin Belič (Flötist der Münchner Philharmoniker, 1. Preisträger des 2. Internationalen Theobald-Böhm-Wettbewerbs 2011), Hélène Boulègue (Soloflötistin des Orchestre Philharmonique du Luxembourg), Guoliang Han (Soloflötist des China National Symphony Orchestra, Professor des Central Conservatory of Music in Peking), Tomoko Iwashita (Dozentin an der Musashino Art University in Tokyo), Jan Ostrý (Soloflötist, Professor für Flöte am Konservatorium in Prag) und Irina Stachinskaya (Soloflötistin, früher Moscow State Symphony Orchestra).

Das Ziel des Wettbewerbs ist, die Erinnerung an Theobald Böhm wachzuhalten, den weltberühmten Münchner Flötisten, Komponisten, Flötenbauer und Erfinder der Böhmflöte. Er lebte von 1794 bis 1881 am Altheimer Eck 15, wo eine Gedenktafel an ihn erinnert und er ist im Alten Südliche Friedhof in der Thalkirchner Straße, Sektion 12, begraben, wo am 29. September um 18 Uhr eine Kranzniederlegung stattfand.

Der Wettbewerb unterscheidet sich von den anderen Flötenwettbewerben dadurch, dass die romantisch-virtuosen Kompositionen und Bearbeitungen von Theobald Böhm den Schwerpunkt des Programms bilden. In der 1. Runde standen eine seiner Etüden, eine Bearbeitung für Flöte in C oder Altflöte in G und eine Fantasie von Telemann auf dem Programm. In der 2. Runde wurden neben einem Werk von Theobald Böhm ein modernes Werk für Flöte und Klavier und ein modernes Werk für Flöte solo gespielt. In der 3. Runde erklangen ein langsames und ein schnelles Werk von Theobald Böhm.

Die Preisträger waren:

  1. Preis: Shangcong Lu, China (5000 EUR, Stiftung Otto Eckart)
  2. Preis: Wakizaka Fu, Japan (3000 EUR, Yamaha Europe)
  3. Preis: Guillermo Gonzalez Gonzalez, Spanien (2000 EUR, Stiftung Dr. Castringius)

Sonderpreis für Altflöte: Helen Dabringhaus (Kopfstück von Sanford Drelinger)

Sonderpreis für den besten Teilnehmer unter 20 Jahren: Jakob Slavkov, Slowenien (Piccolokopfstück von Tobias Mancke)

Sonderpreis für den zweitbesten Teilnehmer unter 20 Jahren: Jacopo Famà, Italien (200 EUR, Theobald-Böhm-Stiftung)

 

Fotos 2019

von Stefan Imielski

1  Festkonzert der Juroren im Schloss Nymphenburg, Hubertussaal

Guoliang Han, Jan Ostrý, Tomoko Iwashita, Hélène Boulègue, Irina Stachinskaya, Martin Belič

 

 

2  Ca. 100 Nachkommen von Theobald Böhm am Eingang des Hubertussaals

 

 

 

3  Die Preisträger und Juroren beim Preisträgerkonzert am 2. 10. 2019 in der Hochschule für Musik und Theater München, Kleiner Konzertsaal

Shangcong Lu, Wakizaka Fu, Guillermo Gonzalez Gonzalez, Jacopo Famà, Helen Dabrighaus, Jakob Slavkov, Ludwig Böhm, Martin Belič, Irina Stachinskaya, Hélène Boulègue, Ulrich Meyer, Tomoko Iwashita, Jan Ostrý, Guoliang Han, Nino Gurevich, Madoka Ueno

4  Die Preisträger beim Preisträgerkonzert

Jakob Slavkov, Jacopo Famà, Wakizaka Fu, Ludwig Böhm, Helen Dabrighaus, Shangcong Lu, Guillermo Gonzalez Gonzalez

 

 

(Personen von links nach rechts)

Ludwig Böhm, 5. 10. 2019

JuKi 2019 – ein voller Erfolg!

Richtig was los war auch beim diesjährigen Kinder- und Jugendfestival „JuKi – Da will ich hin!“, das am Sonntag, dem 6. Oktober 2019, im neuen Stadtquartier Werksviertel-Mitte am Münchner Ostbahnhof stattfand. Rund 120 Organisationen, Initiativen, Stiftungen und Vereine bereiteten etwa 5.000 Besucherinnen und Besuchern einen rundum gelungenen informativen Mitmachtag. Beachtlich war auch die thematische Bandbreite, die von Kunst, Kreativität, Sport, Freizeit über Bildung, Nachhaltigkeit, Integration und Inklusion sowie Sozialem reichte.

Die Initiatoren, ein Verbund aus Stiftungen und dem Sozialreferat der Landeshauptstadt München, freuten sich über das beeindruckende Engagement und die intensive Vernetzung der teilnehmenden Organisationen, die bereits bei den Vortreffen wirkungsvoll begonnen hatte und auf dem Festival erfreulich fortgesetzt werden konnte. Zu Gast war auch der Kinderrechtebus des Bundesfamilienministeriums aus Berlin, der aus Anlass der Verabschiedung der Kinderrechtskonvention der UN vor 30 Jahren durch Deutschland tourt.

Zahlreiche Sponsoren unterstützen das JuKi mit wertvollen Gutscheinen und Geschenken für die Tombola. Hauptpreis war ein einwöchiger Ferienaufenthalt in der Toskana, gespendet von Foscana Forum.  Ihnen allen sei herzlich für die großzügige Unterstützung gedankt.

Das nächste JuKi-Festival wird voraussichtlich (!)  am 4. Oktober 2020 stattfinden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an stiftung@ottoeckart.de