Kategorie: Allgemein

Jane Goodall erhält Prix International Pour Les Enfants der Stiftung Otto Eckart

Anlässlich ihres 25jährigen Jubiläums zeichnet die Stiftung Otto Eckart am 7.6.2021 die berühmte Verhaltensforscherin und UN-Friedensbotschafterin Dr. Jane Goodall, DBE mit dem „Prix International Pour Les Enfants“ aus. „Wir würdigen damit insbesondere das herausragende persönliche Engagement einer Wissenschaftlerin, die Kinder und Jugendliche für den Erhalt unserer Umwelt, der Artenvielfalt und des Ökosystems animiert und begeistert. In der von ihr ins Leben gerufenen Bewegung „Roots and Shoots“ sind mittelweile etwa 200.000 junge Menschen in 4.000 Gruppen aktiv, um für ein besserer Leben in Einklang mit der Natur in ihrer unmittelbaren Umgebung etwas Gutes zu bewirken“ begründete der Stiftungsrat seine Entscheidung.

Die Erforschung und Vermittlung naturwissenschaftlicher Zusammenhänge und ihre praxisrelevante Umsetzung ist für Jane Goodall zur Lebensaufgabe geworden, seit sie in den 1960er Jahren begann, das Verhalten der Schimpansen im Gombe-Stream-Nationalpark in Tansania zu untersuchen. Ihr gelang unter anderem der Nachweis, das Affen in der Lage sind, Werkzeuge selbst herzustellen und anzuwenden. Damit revolutionierte sie das damalige Denken über das Verhältnis von Mensch zum Tier. Für ihre bahnbrechenden Forschungen sowie ihren unermüdlichen Einsatz für den Lebensraum von uns und unseren Mitgeschöpfen erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem wurde sie zur UN-Friedensbotschafterin ernannt und von der Queen zur „Dame of the British Empire“ erhoben.

Mit dem Prix International Pour Les Enfants, der mit 10.000.- Euro dotiert ist, zeichnet die Stiftung Otto Eckart Persönlichkeiten aus, die sich in besonders vorbildhafter Weise für das Wohl der Kinder und Jugendlichen einsetzen. Zu den Preisträgern gehören z.B. Helmut Kutin (SOS Kinderdörfer), Herzog Franz von Bayern (Hilfsverein Nymphenburg), die ehemalige Landtagspräsidenten Barbara Stamm (Bayerische Rumänienhilfe), die Schauspieler Karlheinz Böhm (Äthiopienhilfe Menschen für Menschen) und Jutta Speidel (Horizont e.V. für obdachlose Kinder und ihre Mütter in München) oder der Fußballer Oliver Kahn (für seine „Safe Hubs“ in Südafrika und Berlin). Jane Goodall ist eine ideale Preisträgerin, da sie mehrere Zwecke der Stiftung Otto Eckart in sich vereint: Neben der Kinder- und Jugendhilfe setzt sich die Stiftung auch für Bildung, Natur- und Umweltschutz, Heimatpflege und internationale Verständigung ein. Außerdem betreibt sie das weltweit einzigartige Kartoffelmuseum, das aus der Sammlung des Stifters Otto Eckart, dem ehemaligen Inhaber der Pfanni Werke in München, zur Kunst-, Kultur- und Sozialgeschichte dieser bescheidenen Feldfrucht hervorgegangen ist.

Coronabedingt kann Jane Goodall den Preis nicht persönlich in Empfang nehmen. Die Übergabe erfolgt im Rahmen einer Online-Veranstaltung gemeinsam mit dem Jane Goodall Institut Deutschland und BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern: Am 7.6.2021 um 18:00 Uhr gestalten Prof. Michael John Gorman, BIOTOPIA Gründungsdirektor, und Dr. Auguste Prinzessin von Bayern, Vorsitzende des BIOTOPIA Förderkreises sowie Dr Nikolas Fricke, Beauftragter für Nachhaltigkeit und Forschung im Werksviertel-Mitte, eine Live-Diskussion mit Jane Goodall, an der auch junge Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Roots and Shoots Initiative München „Würmranger“ teilnehmen.

Anmeldung zur Live-Veranstaltung: http://www.biotopia.net/de/events

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Martin Schütz
Vorstand der Stiftung Otto Eckart
Atelierstraße 1
81671 München

Tel.: 089/4132 260
E-Mail: siftung@ottoeckart.de

Foto: Richard Ladkani

Maik und Adriana Naumann erhalten Prix International Pour Les Enfants 2020

Der mit 10.000 Euro dotierte Kinderhilfspreis „Prix International Pour Les Enfants“ wurde für 2020 an Dr. Maik Naumann und und seine Frau Merecedes Adriana Fernández Sierra für das von ihnen gegründete Projekt becamino e.V. verliehen. Der Verein begleitet in Cobán/Guatemala Schülerinnen und Schüler aus armen Familien mit Stipendien und weiteren schulbegleitenden Maßnahmen zu einem qualifizierenden Hauptschulabschluss, wenn möglich sogar bis zum Studium an einer Universität. Der Name des Vereins setzt sich zusammen aus den spanischen Worten für Stipendium (beca) und Weg (camino).

Bildung ist für viele Familien in dem zentralamerikanischen Land immer noch ein teures, kaum bezahlbares Gut. Die finanzielle Hilfe (etwa 50,- Euro im Monat) entlasten die Familien und schützen die Kinder vor der Sorge, allzu früh ohne Schulabschluss zum Lebensunterhalt beizutragen. Neben dem Schulbesuch unterstützt eine Sozialarbeiterin vor Ort die jungen Menschen und ihre Familien. Auch die Stipendiaten selbst tragen z.B. durch Nachhilfeunterricht für Jüngere zum Erfolg des Bildungsprogramms bei. Pro Jahr können zur Zeit zwischen 15 bis 20 Schülerinnen und Schüler sowie zwei bis fünf Studierende gefördert werden.

Der Preisträger Maik Naumann ist mit einer Guatemaltekin verheiratet und hat becamino 2007 gegründet. Seither hat sich das Ehepaar mit großem persönlichen Einsatz vorbildhaft für die Verbesserung der Bildungssituation in Guatemala eingesetzt. Neben der Bereitstellung von finanziellen Mitteln reisen sie, soweit es die berufliche Tätigkeit in München zulässt, nach Cobán, um die ehrenamtlichen Helfer vor Ort zu unterstützen. Bereits nach dem Schulabschluss hat Dr. Naumann ein Jahr dort gelebt und konnte sich als Hilfslehrer ein genaues Bild über die pädagogische und soziale Situation machen. Auch die übrigen Vereinsmitglieder von becamino waren – meist über einen längeren Zeitraum – in Guatemala als Ehrenamtliche tätig.

Mit dem Prix International Pour Les Enfants zeichnet die Stiftung Otto Eckart seit 1999 Persönlichkeiten aus, die sich in besonders vorbildhafter Weise für das Wohl der Kinder und Jugendlichen einsetzen. Zu den Preisträgern gehören z.B. Helmut Kutin (SOS Kinderdörfer), Herzog Franz von Bayern (Hilfsverein Nymphenburg), die ehemalige Landtagspräsidenten Barbara Stamm (Bayerische Rumänienhilfe), die Schauspieler Karlheinz Böhm (Äthiopienhilfe Menschen für Menschen) und Jutta Speidel (Horizont e.V. für obdachlose Kinder und ihre Mütter in München) oder der Fußballer Oliver Kahn (für seine „Safe Hubs“ in Südafrika und Berlin).

„Mit Adriana und Maik Naumann haben wir Persönlichkeiten ausgezeichnet, die ohne viel Aufhebens tatkräftig anpacken, wo Hilfe am nötigsten ist. Jetzt, da Cobán durch Hurrikan und Überschwemmungen zusätzlich hart getroffen wurde, ist das Team von becamino sofort zur Stelle, um Lebensmittel- und Hygienepakete an diejenigen zu verteilen, die so gut wie nichts mehr besitzen. Gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern helfen die beiden unermüdlich, zunächst das Überleben zu sichern und sodann einen hoffnungsvollen Weg in die Zukunft zu ebnen. Mit dieser selbstlosen Einstellung entspricht das Ehepaar Naumann voll und ganz den Vorgaben für unseren Preis“, erklärt der Stiftungsrat aus Anlass der Preisverleihung, die coronabedingt im kommenden Jahr stattfinden wird.

Die Bilder zeigen Stipendiatinnen und Stipendiaten von becamino in Cobán, Guatemala, mit den Preisträgern Adriana und Maik Naumann.
(Fotos: Maik Naumann)

5. Internationaler Theobald-Böhm-Wettbewerb für Flöte und Altflöte 2022

Theobald Böhm (1794-1881),  Photographie von Franz Hanfstaengel, ca. 1852. Stadtmuseum München

Von Montag, dem 7. März bis Donnerstag, dem 10. März 2022, wird der nächste internationale Theobald-Böhm-Wettbewerb für Flöte und Altflöte in München stattfinden. Bereits jetzt nimmt die Theobald-Böhm-Stiftung, die diesen hochkarätigen Wettbewerb veranstaltet, Anmeldungen von  Musikerinnen und Musiker aus aller Welt entgegen. Ausgelobt werden 3 Preise in Höhe von 5.000.-, 3.000.- und 2.000.- € sowie Sonderpreise,

2022 findet der Wettbewerb bereits zum 5. Mal statt. Er erinnert an den Flötenkonstrukteur, Instrumentalisten und Komponisten Theobald Böhm (1794-1881), der bis heute zu den bedeutendsten Protagonisten für die Weiterentwicklung der Flöte und anderer Blasinstrumente gilt. Die nach ihm benannte „Böhm-Klappe“ revolutionierte die Spieltechnik und eröffnete neue Kompositionsformen. Böhm errang als Mitglied der Königlichen Hofkapelle  München mit seinen gefeierten Konzertauftritten weit über seine Heimatstadt hinaus Ruhm und Anerkennung. Er schuf selbst ein umfangreiches kompositorisches Werk und galt zu Lebzeiten als „Paganini der Flöte“.

Höhepunkte des Wettbewerbs werden das Festkonzert der Juroren am Sonntag, dem 6. März 2022 um 11:00 Uhr im Schloss Nymphenburg und das Preisträgerkonzert am 10. März 2022 um 18:00 Uhr in der Hochschule für Musik und Theater in München, Arcisstraße 12, sein.

Einzelheiten zum 5. Internationalen Theobald-Böhm-Wettbewerb für Flöte und Altflöte vom 7. bis 17. März 2022 in München:

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JuKi 2020 abgesagt

Aufgrund der Corona-Pandemie musste das JuKi-Festival „Da will ich hin!“, das für den 4. Oktober 2020 geplant war, leider abgesagt werden.

Die Planungen für 2021 beginnen ab sofort. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an info@juki-festival.de oder telefonisch an Martin Schütz unter 089/4132 260.

Vielen Dank – bleiben Sie gesund!
Ihr JuKi-Team

JuKi 2020 geht an den Start!

 

Zum 9. Mal initiiert die Stiftung Otto Eckart gemeinsam mit vielen Partnern das große Kinder- und Jugendfestival „JuKi – Da will ich hin!“. Es wird diesmal am 4. Oktober 2020 von 11:00 bis 17:00 Uhr im Werksviertel-Mitte am Ostbahnhof stattfinden.

Ziel des Festivals ist es, die große Bandbreite der zahlreichen Organisationen und Initiativen der Kinder- und Jugendarbeit in München vorzustellen und zum Mitmachen anzuregen. In den vergangenen Jahren kamen immer rund 5.000 Besucher, um sich zu informieren, mitzumachen und sich zu vernetzen.

Wer 2020 dabei sein will als Aussteller mit einem Stand, Workshop oder Bühnenprogramm wird um Anmeldung gebeten unter www.juki-festival.de/anmeldung.

Weitere Informationen siehe auch www.juki-festival.de

4. Internationalen Theobald-Böhm-Wettbewerb für Flöte und Altflöte erfolgreich beendet

Der 4. Internationale Theobald-Böhm-Wettbewerb für Flöte und Altflöte zum 225. Geburtstag fand von Montag dem 30. September bis Mittwoch dem 2. Oktober 2019 im Kleinen Konzertsaal der Hochschule für Musik und Theater München in der Arcisstraße 12 statt. Der Eintritt zum Wettbewerb und zum Preisträgerkonzert am Mittwoch dem 2. Oktober 2019 um 18 Uhr war frei.

Am Tag vor dem Wettbewerb, am Sonntag dem 29. September 2019, spielten die Juroren beim Festkonzert um 11 Uhr im Hubertussaal im Schloss Nymphenburg Werke von Theobald Böhm für Flöte mit Klavierbegleitung. Die Karten zum Preis von 25, 30, 35 und 40 EUR waren bei München Ticket und bei Ludwig Böhm (ludwig.boehm@t-online.de) erhältlich. Keines der Werke wurde bei den früheren Festkonzerten in den Jahren 1981, 1994, 2006, 20011 und 2016 gespielt. Nach dem Festkonzert trafen sich ca. 90 Nachkommen von Theobald Böhm und die Musiker in der Nymphenburger Schlosswirtschaft Schwaige zum Mittagessen.

Die Jurymitglieder waren Ulrich Meyer, der den Juryvorsitz innehattte (Professor der Hochschule für Musik und Theater München), Martin Belič (Flötist der Münchner Philharmoniker, 1. Preisträger des 2. Internationalen Theobald-Böhm-Wettbewerbs 2011), Hélène Boulègue (Soloflötistin des Orchestre Philharmonique du Luxembourg), Guoliang Han (Soloflötist des China National Symphony Orchestra, Professor des Central Conservatory of Music in Peking), Tomoko Iwashita (Dozentin an der Musashino Art University in Tokyo), Jan Ostrý (Soloflötist, Professor für Flöte am Konservatorium in Prag) und Irina Stachinskaya (Soloflötistin, früher Moscow State Symphony Orchestra).

Das Ziel des Wettbewerbs ist, die Erinnerung an Theobald Böhm wachzuhalten, den weltberühmten Münchner Flötisten, Komponisten, Flötenbauer und Erfinder der Böhmflöte. Er lebte von 1794 bis 1881 am Altheimer Eck 15, wo eine Gedenktafel an ihn erinnert und er ist im Alten Südliche Friedhof in der Thalkirchner Straße, Sektion 12, begraben, wo am 29. September um 18 Uhr eine Kranzniederlegung stattfand.

Der Wettbewerb unterscheidet sich von den anderen Flötenwettbewerben dadurch, dass die romantisch-virtuosen Kompositionen und Bearbeitungen von Theobald Böhm den Schwerpunkt des Programms bilden. In der 1. Runde standen eine seiner Etüden, eine Bearbeitung für Flöte in C oder Altflöte in G und eine Fantasie von Telemann auf dem Programm. In der 2. Runde wurden neben einem Werk von Theobald Böhm ein modernes Werk für Flöte und Klavier und ein modernes Werk für Flöte solo gespielt. In der 3. Runde erklangen ein langsames und ein schnelles Werk von Theobald Böhm.

Die Preisträger waren:

  1. Preis: Shangcong Lu, China (5000 EUR, Stiftung Otto Eckart)
  2. Preis: Wakizaka Fu, Japan (3000 EUR, Yamaha Europe)
  3. Preis: Guillermo Gonzalez Gonzalez, Spanien (2000 EUR, Stiftung Dr. Castringius)

Sonderpreis für Altflöte: Helen Dabringhaus (Kopfstück von Sanford Drelinger)

Sonderpreis für den besten Teilnehmer unter 20 Jahren: Jakob Slavkov, Slowenien (Piccolokopfstück von Tobias Mancke)

Sonderpreis für den zweitbesten Teilnehmer unter 20 Jahren: Jacopo Famà, Italien (200 EUR, Theobald-Böhm-Stiftung)

 

Fotos 2019

von Stefan Imielski

1  Festkonzert der Juroren im Schloss Nymphenburg, Hubertussaal

Guoliang Han, Jan Ostrý, Tomoko Iwashita, Hélène Boulègue, Irina Stachinskaya, Martin Belič

 

 

2  Ca. 100 Nachkommen von Theobald Böhm am Eingang des Hubertussaals

 

 

 

3  Die Preisträger und Juroren beim Preisträgerkonzert am 2. 10. 2019 in der Hochschule für Musik und Theater München, Kleiner Konzertsaal

Shangcong Lu, Wakizaka Fu, Guillermo Gonzalez Gonzalez, Jacopo Famà, Helen Dabrighaus, Jakob Slavkov, Ludwig Böhm, Martin Belič, Irina Stachinskaya, Hélène Boulègue, Ulrich Meyer, Tomoko Iwashita, Jan Ostrý, Guoliang Han, Nino Gurevich, Madoka Ueno

4  Die Preisträger beim Preisträgerkonzert

Jakob Slavkov, Jacopo Famà, Wakizaka Fu, Ludwig Böhm, Helen Dabrighaus, Shangcong Lu, Guillermo Gonzalez Gonzalez

 

 

(Personen von links nach rechts)

Ludwig Böhm, 5. 10. 2019

JuKi 2019 – ein voller Erfolg!

Richtig was los war auch beim diesjährigen Kinder- und Jugendfestival „JuKi – Da will ich hin!“, das am Sonntag, dem 6. Oktober 2019, im neuen Stadtquartier Werksviertel-Mitte am Münchner Ostbahnhof stattfand. Rund 120 Organisationen, Initiativen, Stiftungen und Vereine bereiteten etwa 5.000 Besucherinnen und Besuchern einen rundum gelungenen informativen Mitmachtag. Beachtlich war auch die thematische Bandbreite, die von Kunst, Kreativität, Sport, Freizeit über Bildung, Nachhaltigkeit, Integration und Inklusion sowie Sozialem reichte.

Die Initiatoren, ein Verbund aus Stiftungen und dem Sozialreferat der Landeshauptstadt München, freuten sich über das beeindruckende Engagement und die intensive Vernetzung der teilnehmenden Organisationen, die bereits bei den Vortreffen wirkungsvoll begonnen hatte und auf dem Festival erfreulich fortgesetzt werden konnte. Zu Gast war auch der Kinderrechtebus des Bundesfamilienministeriums aus Berlin, der aus Anlass der Verabschiedung der Kinderrechtskonvention der UN vor 30 Jahren durch Deutschland tourt.

Zahlreiche Sponsoren unterstützen das JuKi mit wertvollen Gutscheinen und Geschenken für die Tombola. Hauptpreis war ein einwöchiger Ferienaufenthalt in der Toskana, gespendet von Foscana Forum.  Ihnen allen sei herzlich für die großzügige Unterstützung gedankt.

Das nächste JuKi-Festival wird voraussichtlich (!)  am 4. Oktober 2020 stattfinden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an stiftung@ottoeckart.de

8. Kinderfestival „JuKi – Da will ich hin!“ am 6.10.2019

Neue Gesichter und alte Freunde beim JuKi am 6. Oktober im Werksviertel Mitte

  • Etwa 100 Vereine, Initiativen und Stiftungen, darunter auch neue Teilnehmer, präsentieren sich beim achten JuKi
  • Die Themen reichen von Bildung, Ernährung, Gesundheit, Inklusion, Integration über Kreativität, Musik, Neue Medien, Sport bis Tanzen, Theater, Tiere und vieles mehr
  • Der Prix International pour les Enfants der Stiftung Otto Eckart wird an den evangelischen Pastor und EDV-Spezialisten Thomas Bleile verliehen

Infos unter www.juki-festival.de  und www.facebook.com/jukifestivalmuenchen

München, 7. Juni 2019. Zum achten Kinder- und Jugendfestival „JuKi – da will ich hin!“ können sich Kinder, Jugendliche und ihre Familien auf einen ereignisreichen Erlebnistag mit einem vielfältigen, kostenfreien Informations-und Mitmachprogramm freuen. Das JuKi findet statt

am Sonntag, dem 6. Oktober, von 11:00 bis 17:00 Uhr
auf dem Gelände des Werksviertels-Mitte
direkt am Münchner Ostbahnhof, Atelierstraße, 81671 München.

Der JuKi-Standort Werksviertel-Mitte
Das Werksviertel-Mitte (www.werksviertel-mitte.de) am Ostbahnhof mit seinem behindertengerechten Gelände ermöglicht den JuKi-Initiatoren, dass für Kinder- und Jugendorganisationen, Vereine, Initiativen und Stiftungen ausreichend Präsentationsflächen zur Verfügung stehen. Ebenso ist Platz für Live-Bühnen mit Musik- und Tanz-Darbietungen. Am 6. Oktober kann man sich einen Eindruck über das wachsende Werksviertel verschaffen und dabei u.a. neue Highlights, wie das WERK12 mit seiner leuchtenden Buchstabenfassade und das größte mobile Riesenrad der Welt Hi-Sky bestaunen. Eine weitere Attraktion ist auch die Stadtalm mit der Almschule, einem ökologischen Bildungsprojekt für Kinder mit Wiese, Schafen, Enten, Hochbeeten, Bienen und Bäumen auf dem Dach von WERK3. Von dort kann man den Blick auf Viertel, Stadt und Berge genießen.

Etwa 100 Organisationen, Vereine, Initiativen und Stiftungen haben sich bereits angemeldet. Damit entsteht ein einmaliges und nachhaltiges Vernetzungsangebot zum Wohle aller Beteiligten. Die Organisationen kommen unter anderem aus den Bereichen Kinder- und Jugendförderung, Bildung, Ökologie, Ernährung, Nachhaltige Entwicklung, Tiere, Gesundheit, Soziales, Sport, Freizeitaktivitäten, Nachbarschaftshilfe, Prävention u.v.m.. Erwartet werden wieder, wie im Vorjahr, mehr als 5.000 kleine und große Besucher.

Aktiv das Angebot nutzen

Für die Kinder und Jugendlichen gibt es viele Möglichkeiten aktiv beim JuKi mitzumachen. Wer sich für Sport interessiert kann zum Beispiel Ringen ausprobieren, einem Angebot des ESV München Ost, oder Klettern und Bouldern mit der IG Klettern und Bayerns besten Gipfelstürmern. Zum Fußball lädt Kickfair/Querpass Zukunft ein (Straßenfußball als Fundament für Bildung und Lernen), TOWASAN bietet Karate for Kids. Ebenso stellt FAM München für Parkour, Freerunning, Tricking und Freestyle Trampolin sein Angebot zum Mitmachen vor. Gym & Cheer führt in die Trendsportart Cheerleading ein. Bildungsangebote und Informationen gibt es z.B. von Bunte Münchner Kindl, der Emile Montessori Schule, der Montessori-Schule in Gründung „Campus di Monaco“ oder IKOBE Institut für Kompetenz und Begabung. Die AOK ist mit Infopavillons und mit dem beliebten Tigerenten-Rodeo dabei. Für Inklusion und Integration engagieren sich Friedensdorf International, Münchner Flüchtlingsrat, der VDK mit einem Sinnesparcours oder TIM (Trust in Myself) der Kirsten Schrick Stiftung mit dem Parcours des Vertrauens, der zur Stärkung des Vertrauens in sich selbst und in die eigenen Fähigkeiten anregt. Light for the World engagiert sich für behinderte Menschen, besonders für Blinde, in der 3. Welt. Der Künstler Alex Dworsky stellt Graffitis für Blinde vor. Tanzbegeisterte können u.a. bei MDK – The Puzzles Kinder- und Jugendtanzgruppe mit HipHop Workshops oder Kim’s Kindertanz zuschauen und mitmachen. Auch Musik kommt nicht zu kurz, z.B. mit Tom und Heiner Musik für Kinder oder Southernstars mit Line Dance und einem Tippi. Echo e.V. mit dem Zirkus-Spielbus ist für Zirkusfreunde das Richtige. Auch das Kasperltheater Zettl wird die Kinder wieder  begeistern. Viele der Aussteller bieten Workshops, bei denen Kultur, Tanz, Musik oder kreatives Arbeiten vermittelt und ausprobiert werden können, darunter die Kunstschule Art Spot.

Rund um Umwelt und Natur
Mit Pferden umgehen und ihre therapeutischen Möglichkeiten kennenlernen können die Besucher bei Equithera. An der Forscherstation von SEA LIFE München können Kinder zum Meeresforscher werden. Animals United stellt Tierschutz in den Mittelpunkt: Mit „Sei ein Pelz-Detektiv“ wird über Echt- und Kunstpelz informiert. Die Initiative Urbane Gärten stellt sich und ihre Projekte vor: auch im Werksviertel-Mitte entstehen bereits Gemeinschaftsgärten. Jede halbe Stunde kann man auch die Stadtalm Almschule mit den Schafen auf dem Dach von WERK3 besuchen.

Familienangebote
Eine Vielzahl von Info-Ständen sind Anlaufpunkt, um Aktuelles zu generationsübergreifenden und sozialen Familienangeboten zu erfahren. Dazu gehören z.B. Condrobs e.V., Ein Herz für Rentner, Kinder laufen für Kinder, FLIMMO – eine Fernseh-Programmberatung für Eltern und Kinder oder mymary (Babysitter-Angebot). Die Polizeiinspektion 21 und deren Jugendbeamte informieren wieder über ihre Arbeit und lassen die Kinder auf ihre Motorräder und in ihre Polizeiautos klettern. Außerdem sind mehrere Nachbarschaftstreffs vertreten.

30 Jahre UN Kinderrechtskonvention

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass schickt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Info- & Erlebnisbus durch Deutschland, der auch auf dem JuKi halt macht. Unter dem Motto „Starkmachen für Kinderrechte! Deine Rechte – Deine Tour“ können sich Kinder, Eltern und alle Interessierten unterhaltsam im und am Bus über die Kinderrechte informieren.

Dank großzügiger Unterstützung stehen für die Tombola erneut wertvolle Sachpreise bereit, wie zum Beispiel Ferienaufenthalte in familienfreundlichen Hotels in Bayern und Südtirol und als Hauptpreis eine Woche Familienferien in der Toskana.

Prix International pour les Enfants

Die Stiftung Otto Eckart zeichnet 2019 ein Bildungsprojekt in Uganda mit dem Prix International Pour Les Enfants aus. Der mit 10.000.- € dotierte Preis wird an Menschen verliehen, die sich in besonders vorbildhafter Weise für das Wohl der Kinder in der Welt persönlich einsetzen. Preisträger in diesem Jahr ist der evangelische Pastor und EDV-Spezialist Thomas Bleile aus München, der das Projekt „Peace Memorial Christian Organization“ 2018 gemeinsam mit seiner Frau Michaela und Unterstützern aus Uganda ins Leben rief. Benannt ist die NGO nach der 2016 verstorbenen Peace Karangwa, Ehefrau des Superintendenten für Zentralafrika und charismatische Predigerin, die sich besonders auch für die Verbesserung der Bildungssituation in ihrer Heimat einsetzte. Weitere Informationen siehe www.pmco-uganda.org.

Initiatoren des JuKi sind die Stiftung Otto Eckart, die Castringius Kinder- und Jugendstiftung, die BayWa Stiftung, Kinder laufen für Kinder, die Stiftung Gute-tat.de und das Sozialreferat der Landeshauptstadt München.

Finanzielle und logistische Unterstützung erhalten die Organisatoren u.a. von der AOK, der Horst-Rohde-Stiftung für Mensch und Tier, der Eventfabrik München, den Eigentümern und Mietern im Werksviertel-Mitte sowie der Messe München.

Bild- und Videomaterial vom JuKi 2012-2018 unter www.juki-festival.de (Copyright Eventfabrik München URKERN 2019)

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Das Gelände ist erreichbar über den Ostbahnhof mit der U-Bahn U5, mit allen S-Bahnen, der Straßenbahn 31, den Bussen 54, 55, 58, 62, 68, 100, 145, X30 und den Bussen 190 und 191 Haltestelle Friedenstraße.

Parken
Tiefgarage Autospeicher (direkt unter dem Festplatz), Zufahrt Atelierstraße.

Festivalleitung JuKi:                                           Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Martin Schütz                                                          Dr. Eva Seisser
Stiftung Otto Eckart                                                Tel: +49 1575 4965793
Atelierstraße 1                                                         email: juki.presse@t-online.de
81671 München
stiftung@ottoeckart.de
Tel. 089/4132-260, Fax -200

ES-JuKi/01-2019

Prix International Pour Les Enfants geht 2019 nach Uganda

Die Stiftung Otto Eckart zeichnet 2019 ein Bildungsprojekt in Uganda mit dem Prix International Pour Les Enfants aus. Der mit 10.000.- € dotierte Preis wird an Menschen verliehen, die sich in besonders vorbildhafter Weise für das Wohl der Kinder in der Welt persönlich einsetzen.

Preisträger in diesem Jahr ist der evangelische Pastor und EDV-Spezialist Thomas Bleile aus München, der das Projekt „Peace Memorial Christian Organization“ 2018 gemeinsam mit seiner Frau Michaela und Unterstützern aus Uganda ins Leben rief. Benannt ist die NGO nach der 2016 verstorbenen Peace Karangwa, Ehefrau des Superintendenten für Zentralafrika und charismatische Predigerin, die sich besonders auch für die Verbesserung der Bildungssituation in ihrer Heimat einsetze.

In einem Land wie Uganda, in dem die Hälfte der Bevölkerung unter 14 Jahre alt ist, kommt dem regelmäßigen Schulbesuch ein hoher Stellenwert zu. Vielen Kindern ist er verweht, da sie teils aktiv zum Lebensunterhalt der Familie beitragen oder auf jüngere Geschwister aufpassen müssen, teils weil sie das Schulgeld nicht aufbringen können oder die Infrastruktur fehlt.

Thomas Bleile unterstütze schon seit einiger Zeit finanziell und organisatorisch ein Kinderheim in Mityana (ein Verwaltungsbezirk östlich der Hauptstadt Kampala). Nachdem der Mietvertrag für das Grundstück und Gebäude Ende 2018 ausliefen und das Ende der Kinderbetreuung drohte, entschloss er sich gemeinsam mit einem Team vor Ort unter Leitung von Charles Karangwa die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Ziel ist der Erwerb eines eigenen 60.000 qm großen Grundstücks, auf dem eine Schule – zunächst Nursery und Primary School – mit guten Bildungsstandard neu gebaut werden soll. Dort werden bedürftige Kinder ab ca. 3 Jahren mit dem nötigen Schulmaterial ausgestattet, erhalten regelmäßige Mahlzeiten und können – falls notwendig – in einem Boardinghaus wohnen.

Weitere Gebäude wie das Lehrerhaus und Toilettenanlagen müssen ebenfalls zeitnah errichtet werden.

Der Peris wird im Rahmen des Kinder- und Jugendfestivals „JuKi – Da will ich hin!“ am 6. Oktober 2019 in München übergeben.

Weitere Einzelheiten siehe auch www.pmco-uganda.org und www.juki-festival.de

Foto: Thomas Bleile

Stiftung Otto Eckart beim Münchner Stiftungsfrühling 2019

Foto: Bundeskulturstiftung
Endless Pleasure – Geister

Mit der Uraufführung des zweiteiligen Musiktheater „Endless Pleasures“ am 27. März 2019 um 18:00 Uhr in der whiteBOX beteiligt sich die Stiftung Otto Eckart in diesem Jahr erneut am Münchner Stiftungsfrühling.

„Endless Pleasures“ verbindet Mythen aus China und Europa mit traditioneller und zeitgenössischer Musik. Als Vorlage dienten „L’Orfeo“ von Claudio Monteverdi und das chinesische Kunqu-Stück „Päonien-Pavillon“ von Tang Xianzu – zwei unterschiedliche Varianten der Sage von der ewigen Liebe zwischen Orpheus und Eurydike bzw. Du Liniang und Liu Mengmei

Die Kombination der Disziplinen und Vorlagen ist dabei einmalig: Neue Musik trifft auf traditionelle chinesische Instrumente, Puppenspiel auf virtuelle Kunst und Performance. Der erste Teil „Geister“ wird als Wandelkonzert im Münchner Werksviertel realisiert, wobei die berühmte kasachische Schamanin und Sängerin Ulzhan Baibussynova die Toten mit ihrem Kehlkopfgesang erwecken wird. Der zweite Teil „Orpheus & Du Liniang“ feiert in Halle (Saale) Premiere. Hier agieren Puppenspieler live mit Opernsängerinnen aus China und Deutschland.

Das Projekt wird aus Mitteln der Bundeskulturstiftung gefördert.

Termin: Mittwoch, 27. März 2019, Beginn 18:00 Uhr
Ort: whiteBOX im Werksviertel Mitte, Atelierstaße 18, 81671 München

Wegen begrenzter Platzzahl wird um Anmeldung bis zum 24.03.2019 gebeten unter: office@whitebox.art oder Tel. 089/215 44 62 20

weitere Infos:
whiteBOX
Bundeskulturstiftung
Münchner Stiftungsfrühling 2019